weba-beba

Neulich komme ich in die Kita, um die Patatina abzuholen, und die Erzieherin sagt mir ganz stolz: „Sie hat heute ihren Nachnamen gesagt!!!“ Ich denke: Petrucci, wie soll sich das denn angehört haben? Und gleichzeitig: Mein Kind, das Genie! Ich wusste es!

Habe auch schon so eine Vermutung, was da passiert sein könnte, lasse die Erzieherin aber erstmal erzählen. „Echt?“ – „Ja, und zwar mache ich da immer so ein Spiel: Wer heißt hier Müller, ja, der Olli, wer heißt hier Schmidt, genau, du, und bei Weber hat sie es wiederholt und auf sich gezeigt!!!“ – „Aber sie heißt doch gar nicht Weber!“ – „Wie jetzt!?“

Vorgeschichte: Bei der Anmeldung hieß ich noch Weber und offensichtlich hat die Dame, die unseren Papierkram gemacht hat, nicht mitbekommen, dass die Patatina nie meinen Nachnamen hatte. In den Kita-Papieren heißt sie also überall Weber.

Große Enttäuschung bei den Erzieherinnen. Sie hatten sich so gefreut, dass die Kleine „Weeebaaabeeebaaaa“ sagt und auf ihre Brust tippt, dass sie das wiederholt haben, was die Patatina natürlich nur ermuntert hat, weiter „weba-beba“ zu sagen. Mit 15 Monaten!!!

Inzwischen sagt sie es gar nicht mehr, was unsere Vermutung stützt, dass es „Baby“ hieß, was jetzt „baba“ ist. Sie hat ungefähr zwei Wochen lang vor allem vor dem Spiegel „weba-beba“ wiederholt, fast gesungen.

Für die Patatina lief die Unterhaltung in der Kita also so: „Wer heißt hier Müller? Wer heißt hier xy? Und wer ist ein Baby“? – „ICH!“

Ein Gedanke zu “weba-beba

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